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Hans-Jürgen
Aller guten Dinge sind drei!

So oder so ähnlich könnte man den ersten Gig des Jahres 2016 im Musiktheater Rex in Bensheim beschreiben. Zum dritten Mal in Folge spielte die Band zu Jahresbeginn im Rex und zum dritten Mal überzeugte Nursery Cryme ihre zahlreichen Fans mit einer außergewöhnlichen Performance! Nachdem das Rex zwischenzeitlich von der eher kuscheligen alten Veranstaltungsstätte in die nun deutlich größere Location umgezogen ist, war es gleichzeitig auch eine halbe Premiere für die Band in dem neuen Umfeld.

Die Setlist präsentierte sich im ersten Teil mit einem deutlichen Schwerpunkt aus dem Lamb-Zyklus, der nicht weniger als sieben Songs umfasste. Mal abgesehen von dem wie immer sehr spannenden The Lamia, scheint sich das relativ kurze Riding The Scree so langsam zu einem echten (Live)Knaller zu entwickeln. Lang anhaltender rhythmischer Applaus belohnte die Band für dieses Paket aus Lamb-Songs.

Zum Abschluss von Teil 1 des Abends dann ein Klassiker, der stets für Furore sorgt: The Musical Box! Eigentlich ist dies ein Gesamtkunstwerk, das aus vielen unterschiedlichen Einzelteilen besteht, die auch für sich alleine jeweils eine magische Anziehungskraft entfalten. Ganz großes Kino und ein würdiger Abschied in die Pause, der auf weitere Großtaten hoffen ließ.

Im zweiten Teil waren dann die Longtracks angesagt. Natürlich, wie könnte es anders sein, setzte Firth Of Fifth einen unbestrittenen Glanzpunkt. Die Soli von Donovan und Ralf haben mit ihrer Power und Virtuosität diesen unglaublichen Song auf eine noch höhere Ebene geschraubt: Ich bin eingetaucht in einen Kosmos aus Klang, Energie und Wohlbefinden! Ja, Donovan, ich kann sehr gut nachvollziehen, was du mir zu deinen Empfindungen in diesen Momenten gesagt hast ... Momente, in denen die Welt um einen herum scheinbar aufhört zu existieren.

Unverzichtbar ist natürlich auch Supper's Ready, das Opus magnum von Genesis. Ob das der traumhafte Einstieg mit den akustischen Gitarrenlandschaften ist, die diversen musikalischen Klangfarben und Rhythmen, die sich im Laufe des Songs ständig abwechseln, die Gesangsparts, die das gesamte Spektrum der Stimme abfordern, die hypnotische Apocalypse im aufwühlenden 9/8-Takt oder der Schlussteil, der die Katharsis des Songs bildet und in einem finalen und nicht enden wollenden "Jerusalem"-Schrei kulminiert: Dies ist ein Meisterwerk der Musikgeschichte, das auch noch in vielen Jahren nachfolgende Generationen staunen lässt! Unglaublich mit welcher Spielfreude dieses Werk von der Band auf die Bühne gezaubert wurde, scheinbar lässig, aber trotzdem mit der erforderlichen Ehrfurcht.

Nach dem abschließenden The Cinema Show wurde die Band berechtigterweise (erneut) mit tosendem Applaus überschüttet und ließ mit der Zugabe die Halle nochmals erbeben: Der eigentliche Eröffnungssong Watcher Of The Skies wurde in Bensheim ausnahmsweise mal als Beginn der Zugabe kredenzt. Danach noch (auch dies unverzichtbar) der Doppelpack aus Dance On A Volcano und Los Endos, der dss Publikum zu Begeisterungsstürmen hinriss. Der klassische Konzertabschluss eines gelungenen Genesis-Abends.

Die Band in absoluter Hochform und als kompakte Einheit, der Sound unglaublich präzise, ausgeglichen und voller Power, das Licht abgestimmt auf die Musik, das Publikum sehr aufmerksam und auch in den ruhigen Passagen konzentriert auf die Musik - nein, es gab wirklich nichts zu bemängeln in Bensheim. Tja, da bleibt nur noch die Frage: Wann genau ist der Konzerttermin im Januar 2017 im Rex?

Hans-Jürgen
» 10.Januar 2016 um 02:31Uhr «
Hans-Jürgen
Bensheim - Landstuhl - Affalterbach - Nierstein - Unterhammer/Karlstal - Kaiserslautern/Siegelbach - Mainz - Mannheim: Acht Stationen machte die Nursery Cryme Tour im Jahr 2015!

Nach (be)rauschenden Auftritten quer durch den Südwesten klingt wiederum ein Jahr langsam aus, das geprägt war durch Gänsehautmomente und musikalische Leckerbissen ... und für 2016 stehen bereits fünf neue Termine auf der Agenda!

Ich wünsche der Band und deren Familien, den Fans und Freunden eine frohe und friedvolle Weihnachtszeit und alles Gute für das Neue Jahr!

... und in wenigen Tagen, am 9. Januar, beginnt bereits die neue musikalische Reise von Nursery Cryme im Rex in Bensheim (Achtung: neue Anschrift in der Fabrikstr. 10). Wir sehen uns ...

Hans-Jürgen
» 22.Dezember 2015 um 19:31Uhr «
Dieter
Hallo,
DANKE für das Super Konzert gestern Abend. Ich hatte einen Klassenkameraden mitgeschleppt der seit nunmehr fast 40 Jahren regelmässigen Klassentreffen fast zwangsläufig zum Genesis-Fan wurde. (Die Beschallung oblag immer meiner Wenigkeit).
Er war, genau wie ich, schlichtweg begeistert.
Tolle Performance !!!
» 12.Dezember 2015 um 16:53Uhr «
Matthias
Danke NC für den grandiosen Auftritt gestern. Stand dieses Mal in der ersten Reihe vor Donovan und konnte mal sehen, was da mit den Händen alles abgeht, einfach herausragend. Bin jetzt seit über 1 Jahr Fan und werde es für immer bleiben und hoffe, ihr könnt noch oft in dieser Besetzung zusammen spielen. Der Sound im 7er Club ist der Beste auf der Tour, Rex war aber auch sehr gut und darauf freue ich mich im Januar. Gruß an die Band und schöne Weihnachtszeit. Matthias
» 12.Dezember 2015 um 14:00Uhr «
germic
es ist 5 Jahre her, seit ich euch das letzte mal in der kammgern hörte (grandios!!!!!).
Bin auch dieses Mal begeistert, ihr habt das, was m. E. Genesis neben Virtuosität etc. ausmacht: Das nötige Feeling (was m. M. nach z. B. den perfekten, aber sterilen "The Musical Box" Darbietungen völlig abgeht).
Auch ich war total genervt von dem respektlosen Gequatsche im Publikum. Da waren einige Leute im falschen Konzert.
Wir sehen/hören uns in Bensheim
» 12.Dezember 2015 um 11:05Uhr «
Gernot Eisenbarth
vielen Dank für das super Konzert im 7 er Club.
Gegenüber dem letzten Jahr wo ja die The Lamb
im Vordergrund stand, eine sehr gute Titelauswahl, alles grandios rübergebracht.
Freue mich schon auf den 09.01.2016 im Rex
und werde noch ein paar Freaks mitbringen.
Einziges Manko wo Ihr nichts dafür könnt,
die Mannumer können einfach ihre Gosch net
halte, unverständlich wie einige repektlos das
ganze Konzert über laut quatschen müssen,
sehr störend u. total nervig

Macht weiter so, einfach nur geil.
» 12.Dezember 2015 um 09:15Uhr «
Hans-Jürgen
Jahresabschluss und emotionaler Höhepunkt

Fast genau ein Jahr nach dem ersten Auftritt im 7er Club in Mannheim fand der diesjährige Jahresabschluss von Nursery Cryme in eben dieser Location statt, die ja hinlänglich bekannt ist für ihre ausgefeilte Licht- und Musikanlage. So gab es natürlich auch dieses Mal einen sauberen und kraftvollen Genesis-Sound zu genießen, wie immer fein austariert von Jürgen, und die Augen wurden mit einer farbenprächtigen und akzentuierten Performance verwöhnt. Also ein rundum geschlossenes und überzeugendes Gesamtbild.

Der erste Teil des Abends war ein Parforceritt quer durch den exzellenten Genesis-Katalog der 70er. Aus dieser kreativen Phase der Band ist es wegen der Vielzahl an möglichen Kandidaten für die Setlist eines Gigs immer schwierig eine Auswahl zu treffen, weil zwangsläufig der ein oder andere Klassiker unter den Tisch fallen muss. Aber die Auswahl im 7er Club konnte durch ihre bunte Mischung restlos überzeugen und das Publikum war sichtlich angetan hiervon und feierte die Band überschwänglich.

Nach der Pause waren die richtigen musikalischen Schwergewichte von Genesis im Mittelpunkt des Geschehens. Da darf natürlich kein Firth Of Fifth fehlen, das mit den Soli von Donovan und Ralf veredelt wurde oder ein Supper’s Ready, das in seinen rund 25 Minuten die ganze musikalische Brillanz dieses Überwerks offenbarte. Auch das abschließende The Cinema Show fällt in die Kategorie der unverzichtbaren Bestandteile eines Gigs von Nursery Cryme.

Die Band überzeugte ihr enthusiastisches Publikum auch am heutigen Tag mit einem überzeugenden Auftritt, geerdet von einer souveränen Rhythmussektion mit Jogi und Hannes, durchzogen mit musikalischen Highlights von Ralf und Donovan und gekrönt von einem ausdrucksstarken Sänger Stefan, der mit (fast) jugendlichem Elan und scheinbar unbändiger Energie über die Bühne tobte und mit seinem unvergleichlichen Gesang die große Klammer über dieser beindruckenden Bandleistung bildete.

Der Zugabenteil sollte dann noch einen außerordentlichen Höhepunkt bilden: Nach dem unverwüstlichen Doppelpack Dance On A Volcano und Los Endos, der mit seinen eingesprenkelten musikalischen Motiven aus diversen anderen Songs immer wieder für Furore sorgt, gab es als besonderen und sehr emotionalen Abschluss des Abends noch Afterglow zu hören, das die Band in Gedenken an ihren vor nunmehr 10 Jahren verstorbenen ersten Schlagzeuger Manni Stoltz aufführte. Wie damals auf der Beerdigung von Manni, als dieser Song ebenfalls von der Band gespielt wurde, ein sehr bewegender Moment und eine tiefe Verbeugung vor einem außergewöhnlichen und unvergessenen Menschen und Musiker.

Hans-Jürgen
» 12.Dezember 2015 um 03:04Uhr «
Hans-Jürgen
Es ist mittlerweile 10 Jahre her, dass uns lieber Manni von uns gegangen ist.

Unglaublich, wie schnell diese Dekade vergangen ist, da es mir immer noch vorkommt, als wären nur wenige Tage seit diesem traurigen Tag ins Land gezogen. Ich kann mich noch sehr gut an den Schock erinnern, als ich die Nachricht von seinem Tod erfahren habe ... und auch das Unvermögen, diese Tatsache zu akzeptieren. Auch heute noch weigert sich ein Teil von mir, dies als Realität anzuerkennen. Und ich stelle mir vor, dass alles nur ein böser Traum war, aus dem man einfach wieder aufwachen kann und Manni immer noch hinter seinem Schlagzeug sitzt und die Musik spielt, die für ihn so wichtig war.

Manni war ein liebevoller Mensch, der mit seiner freundlichen Art angenehm sympathisch war und der stets respektvoll mit seinen Mitmenschen umgegangen ist. Als Musiker war es ihm insbesondere wichtig, "seine" alten Genesis-Songs zu spielen. Mit seinem Schlagzeugspiel hat er jeden Song veredelt und man konnte seine Liebe für diese Musik aus seinem gefühlvollen Spiel deutlich heraushören. Insofern war für ihn auch die Mitwirkung bei Nursery Cryme kein Job, sondern eine reine Herzensangelegenheit, die er mit Inbrunst und unbändiger Leidenschaft erfüllte.

Leider war es ihm nicht vergönnt, noch viele Jahre im Kreise seiner Familie und Freunde zu verbringen und auch den Weg zusammen mit Nursery Cryme weiter zu beschreiten. Ein herber Verlust für alle, die ihn kannten.

Für mich persönlich wird er immer unvergessen bleiben und ich erinnere mich gerne an die Zeiten, die wir gemeinsam verbringen durften. Und diese Erinnerung ist auch ein kleiner Trost für mich und ich bin sehr dankbar, dass ich dies erleben durfte.

Hans-Jürgen


And I would search everywhere
Just to hear your call
And walk upon stranger roads than this one
In a world I used to know before
For now I've lost everything
I give to you my soul
The meaning of all that I believed before
Escapes me in this world of none
I miss you more

["Afterglow" - Tony Banks, 1976]
» 22.November 2015 um 18:43Uhr «
Matthias
War das wieder schön gestern Abend, vielen Dank an Band und Sound und dass meinem Wunsch nach "In the Cage" großartig nachgekommen wurde. Da haben sich die 100 km Anfahrt mal wieder voll gelohnt.
» 25.Oktober 2015 um 14:03Uhr «
Thomas
Habe Euch gestern zum ersten Mal erlebt und bin begeistert.Das war nicht das letzte Konzert von Euch das ich mir gönne.
Besonders hat mir mein Favorit
Firth of Fifth gefallen
Grüße aus der Vulkaneifel
» 25.Oktober 2015 um 13:12Uhr «
mike
Second time I've seen the band and once again I was blown away! Fantastic! Hearing live tracks by one of my favourite bands of the 70s is in itself great, but the enthusiasm and skill with which N.C. perform is impressive. The only criticism I have is that you don't earn enough: only €12 for such a magical evening is a joke! I would pay more than twice as much to see you guys!
» 25.Oktober 2015 um 10:08Uhr «
Hans-Jürgen
Nach den 2 Auftritten von Nursery Cryme in oder nahe der Faschingszeit der Jahre 2013 und 2014, nunmehr der erste Herbst-Auftritt in der Landeshauptstadt, also fernab der Faschingszeit, die ja bekanntlich in Mainz einen ganz besonderen Rang genießt!

Das heutige Programm hatte im ersten Teil den Schwerpunkt The Lamb Lies Down On Broadway. Von diesem Album gab es nicht weniger als sieben Songs hintereinander zu hören, die demonstriert haben, wie musikalisch breit gefächtert Gabriels Abschiedsalbum mit Genesis angelegt war.

Umrahmt wurde der Lamb-Set von dem klassischen Opener Watcher Of The Skies, sowie den beiden Perlen Can-Utility And The Coastliners und The Musical Box, die den Abschluss des ersten Sets bildeten. Eine musikalische Reise quer durch den Genesis-Kosmos, den die Band mit breiter Brust vorgetragen hat. Abwechslungsreich und spannend! Ein schlüssiger Beweis, warum diese Phase in der Bandgeschichte von so vielen Fans geliebt wird.

Teil 2 des Abends war dann nur noch 4 Songs vorbehalten: The Battle Of Epping Forest, Firth Of Fifth, Supper's Ready und The Cinema Show - also kein Song, der die 10-Minuten-Marke unterschritten hat! Diese Werke sind natürlich im Rahmen einer Tribute-Show der Gabriel-Jahre von Genesis unverzichtbar! Zelebriert mit einer traumwandlerischen Sicherheit von einer Band, die sich der eigenen Stärken durchaus bewusst ist und die die unbekümmerte Performance dieser progressiven Werke mit einem verschmitzten Augenzwinkern scheinbar mühelos aus dem Ärmel geschüttelt hat. Ganz großes Kino mit vielen emotionalen Höhepunkten! Inbesondere die Jubelstürme des Publikums nach Supper's Ready haben die Woge der Begeisterung zurück auf die Bühne schwappen lassen und für richtige Gänsehautmomente gesorgt.

Die Zugaben mit Dance On A Volcano & Los Endos, sowie The Return Of The Giant Hogweed wurden mit stehenden Ovationen abgefeiert. WOW - da muss man auch dem Mainzer Publikum (erneut) attestieren, dass es absoluten Musikverstand besitzt und die Klasse der Musik und der Band, sowie den perfekten Sound durch Jürgen am Mischpult, durchaus zu würdigen wusste.

Nachdem ich gestern schon Donovan mit seiner sehr interessanten Gabriel-Tribute-Band Sledgehammer und einem überzeugenden Auftritt bewundern durfte (incl. Special Guest Ralf bei 4 Songs an der Gitarre!), heute nunmehr die Vervollständigung eines perfekten musikalischen Wochenendes durch Nursery Cryme. Was will man mehr?

Fürs Jahr 2015 verbleibt noch ein letzter Gig am 11. Dezember im 7er Club in Mannheim, der schon allein durch seine Top-Musikanlage die besten Voraussetzungen für einen gelungenen Jahresabschluss bietet.

Hans-Jürgen
» 25.Oktober 2015 um 01:49Uhr «
alex
Super Konzert. Ganz nah am Original. Riesen Lob an die ganze Band. Hat Lust auf "mehr" gemacht.
Sind bestimmt im 7er Club wieder dabei.
» 12.September 2015 um 15:14Uhr «
Matthias
Dem Kommentar von Hans-Jürgen kann man sich wieder nur anschließen. Die Herausforderung hat NC grandios gemeistert und ein Fachpublikum ist mir sowieso lieber als Leute, die solche Kunst nicht zu schätzen wissen. Als ganz persönlichen Wunsch hätte ich für die Zukunft mal "In the cage". Bis bald in Mainz. Liebe Grüße an alle, Matthias.
» 12.September 2015 um 13:32Uhr «
Hans-Jürgen
Erster Auftritt nach der Sommerpause in der Feiermaus in Siegelbach, sozusagen in Donovans Wohnzimmer.

Aufgrund der Konkurrenz eines FCK-Heimspiels und des gleichzeitigen Stadtfestes in Landstuhl, war leider die Publikumsresonanz nicht ganz so gut wie erwartet. Die anwesenden Fans erwiesen sich allerdings als profunde Genesis-Kenner und machten die fehlende Anzahl durch umso größeren Enthusiasmus wett.

Dementsprechend motiviert gingen die Jungs zur Sache und präsentierten gewohnt professionell die alten Klassiker der 70er aus dem reichhaltigen Genesis-Fundus. Mich persönlich haben an diesem Abend insbesondere die eher leiseren Songs The Lamia und Can-Utlility And The Coastliners angesprochen, die immer wieder durch ihre Zerbrechlichkeit und Verspieltheit die Zuhörer faszinieren.

Aber auch ein Übersong wie The Musical Box, als mit Ovationen bedachter Abschluss des ersten Sets, hat seine unvergleichliche Wirkung nicht verfehlt. Ohne Zweifel ein Meisterwerk der Extraklasse!

Nach der Pause folgten natürlich mit Firth Of Fifth, Supper's Ready und The Cinema Show die Klassiker, auf die jeder Fan der ersten Genesis-Phase gewartet hatte. Völlig zu recht, da sich hier die ganze Brillianz des ausgefeilten Songwritings von Gabriel & Co. entfalten konnte. Da reihten sich ausgefallene Gesangsteile an virtuose Instrumentalteile, entrückte und ruhige Passagen an kraftvolle und dynamische Abschnitte um jeden einzelnen Song zu einem Feuerwerk an musikalischen Ideen zu machen.

Insbesondere Firth Of Fifth bestach durch ein überzeugendes, kristallklares Keyboard von Donovan und ein energisches und trotzdem gefühlvolles Gitarrenspiel von Ralf, das im Zusammenspiel mit den Basspedals für Gänsehaut sorgte.

Nach rund 165 Minuten reiner Spielzeit und einem wie immer genialen Konzertabschluss mit Dance On A Volcano & Los Endos als Zugabe kann als Fazit festgehalten werden: Ein sehr unterhaltsamer Abend, der die Zuhörer mehr als zufrieden gestellt hat, eine spielfreudige Band, die die Songs regelrecht zelebriert hat und ein Sound, der sich dem hohen Niveau der musikalischen Darbietung nahtlos angepasst hat. Respekt!

Nächster Termin ist nun der 24.10.15 (Samstag) im Haus der Jugend, Liveclub M8, in Mainz. Wir sehen uns ...

Hans-Jürgen
» 12.September 2015 um 01:08Uhr «
Boris
Danke, für den schönen Abend am Unterhammer!
Nach den ersten 10 Minuten (Probleme mit dem Mikro) war es wirklich toll. Ich freue mich jetzt schon auf Euren nächsten Auftritt im September in Siegelbach.
Bis dann
Boris
» 28.Juli 2015 um 20:40Uhr «
Matthias
Die Seconds Out dürfte eines meiner meistgehörten Alben von Genesis sein, auch wenn ich mir da nicht so ganz sicher bin... Das war einfach super, das komplett live zu erleben. Vielen Dank an die 5 super Musiker und die Techniker an Licht und Sound. Das 2. Set dürfte kaum zu übertreffen sein. Bis zum nächsten Gig. LG Matthias
» 19.Juli 2015 um 12:17Uhr «
Hans-Jürgen
Ein bunter Strauß an Highlights in einer lauen Sommernacht - so könnte man den Auftritt von Nursery Cryme zusammenfassen!

Erstmals gab es am idyllischen Unterhammer im Karlstal ein großes Open-Air-Konzert und Nursery Cryme hatte die Ehre, diese Premiere zu feiern. Bei hochsommerlichen, aber insgesamt doch angenehmen Temperaturen sollte es dann auch zu einem Gig werden, der von besonderen Momenten geprägt war.

Das Ambiente passte sich dem guten Wetter an und zahlreiche Gäste nutzten die Chance, die Band mal wieder in heimatlichen Gefilden bewundern zu können. Da zudem Michael für eine gelungene lichttechnische Umsetzung sorgte und Jürgen auch diese Location wieder mit seinem gewohnt hervorragenden Sound beschallte, musste jetzt nur noch die Band ihr Scherflein zum Gelingen des Abends beitragen.

Und genau dies hat sie mit der ihr eigenen Perfektion getan! Zwar gab es am Anfang ein paar technische Probleme, die auch zu einigen leichten Unsicherheiten führten, aber im Laufe des Konzerts legte sich dieses und die Band strahlte eine Souveränität wie immer aus.

Angeregt durch die optimalen Voraussetzungen gab es einen Streifzug duch die Genesis-Geschichte der 70er Jahre, die an das legendäre 77er Live-Dokument "Seconds Out" angelehnt war. Professionell, aber trotzdem emotional, kraftvoll und trotzdem verspielt, ernsthaft, aber trotzdem mit launischen und amüsanten Ansagen und Anekdoten, konzentriert und trotzdem mit einer Woge der Begeisterung, die das Publikum sofort angesteckt hat - so charakterisiert man die Band wohl am besten!

Nachdem es im ersten Teil der Show noch eine Vielzahl von Songs mit sehr unterschiedlichen Stimmungen und einigen fast radiotauglichen Songs (z.B. Carpet Crawl, Afterglow, I Know What I Like) zu hören gab, waren im zweiten Teil eher die musikalischen Schwergewichte angesagt und gerade mal 4 Songs lassen auf eine entsprechende Laufzeit der einzelnen Songs schließen. Da gab es natürlich das unverwüstliche "Supper's Ready" und ein immer wieder faszinierendes "The Cinema Show", sowie den genialen Konzertabschluss "Dance On A Volcano" gekoppelt mit "Los Endos".

Nach (berechtigten) Ovationen der Zuhörer und dem Zugabenteil mit "Watcher Of The Skies" und "The Return Of The Giant Hogweed" wurden alle sichtlich zufrieden und froh gelaunt in den lauen Sommerabend entlassen.

Einmal mehr haben Nursery Cryme bewiesen, dass sie auf ihrem Gebiet niemand zu fürchten brauchen! Nach den Anfangsverwirrungen war dies erneut ein Konzert der Sonderklasse, mit dem die Jungs in ihre verdiente Sommerpause gehen, bevor im September wieder ein "Ortstermin" in der Feiermaus in Siegelbach ansteht (Achtung: der Konzerttermin wurde um einen Tag auf Freitag, 11.09.15, vorverlegt).

Hans-Jürgen
» 19.Juli 2015 um 01:05Uhr «
Michael
Am Unterhammer ein "Oberhammer"-Konzert bei bestem Wetter und in einer super Location erlebt.
Sound: erste Sahne.
Die musikalische Performance vom Original(,das ich einige Male u.a. in der Peter Gabrial Ära erleben durfte,) nicht zu unterscheiden. Es treibt einem eingefleischten Genesisfan "Tränen des Glücks in die Gehörgänge".
Weiter so.

Ich komme bestimmt wieder.
» 19.Juli 2015 um 00:25Uhr «
Matthias
Danke Nursery Cryme. Wir durften wieder gemeinsam einen magischen Abend zelebrieren. Von mir aus hätte das 1. Set noch etwas lauter sein dürfen, der Sound war jedoch erstklassig. Location war genau passend und das Publikum super drauf. Bis zum nächsten Gig, LG Matthias.
» 31.Mai 2015 um 12:34Uhr «
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