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Christine
Hey iher lieben NurseyCrimer iher seid sowas von spitze! Ich bin sowas von begeistert von euren Konzerten. Hab euch nun zum dritten mal im 7ener Club gesehen und es wird nicht das letzte mal gewesen sein. Ich habt mir eine Gänsehaut nach der anderen rübergejagt. Ich hoffe ihr macht noch lange lange so weiter.

Ganz liebe Grüße aus Schriesheim an der Bergstraße

Christine
» 13.November 2016 um 12:06Uhr «
Dirk Schulze
Hi Jungs,
das, was ich heute im 7er in Mannheim erlebt habe, war das Beste seit langem. Ich habe oft die Augen geschlossen und habe mich einfach mitnehmen lassen. Ihr Musiker seid einfach jeder für sich Perfektionisten. Durch Zufall habe ich von Nursery Cryme erfahren und meine Frau und ich haben auch nicht nur einen "mm" bereut, den wir von Heilbronn nach Mannheim gefahren sind.
Gruß von euren neuen Fans Gertrud und Dirk
» 13.November 2016 um 02:16Uhr «
Hans-Jürgen
45 Jahre "Nursery Cryme"

12.11.1971: Die britische Band Genesis veröffentlicht das erste Album in der legendären klassischen Besetzung Gabriel - Hackett - Banks - Rutherford - Collins, nennt es "Nursery Cryme" und schafft es sowohl mit der Musik als auch dem ikonischen Cover höchste Aufmerksamkeit in der Musikszene zu ergattern.

12.11.2016: Nursery Cryme spielt "Nursery Cryme"! Das namensgebende Album wird an seinem 45. Geburtstag von der einzig maßgeblichen Genesis-Coverband in Gänze aufgeführt. Im 7er Club in Mannheim findet dieses besondere Ereignis unter den Augen (und Ohren) einer reichen Schar an sichtlich gut gelaunten und textsicheren Genesis-Fans statt.

Es war also ein außergewöhnliches Event, das in Mannheim auch mit der gebührenden Feierlichkeit angegangen wurde und das in der Bandgeschichte einen besonderen Platz einnehmen wird. Glücklicherweise konnte dieser Termin zur Aufführung letztendlich doch eingehalten werden, obwohl der im Vorfeld angestrebte Zeitplan durch eine Vielzahl von kranheitsbedingten Problemen in den letzten Monaten stark in Verzug geraten war.

Kurz vor 21:30 Uhr war es dann (endlich) soweit: Das Album "Nursery Cryme" wurde am Stück in der Originalreihenfolge aufgeführt. Dabei wurden erstmals die beiden Songs Harold The Barrel und Harlequin von der Band live gespielt. Also auch hier wiederum eine Besonderheit bei diesem 70. Auftritt seit 2002! Alle Songs wurden von Stefan in seiner unnachahmlichen Art angekündigt und mit speziellen Geschichten dem Publikum nahe gebracht.

Die rund 40 Minuten Musik vergingen wie im Flug, veranschaulichten aber deutlich, welche außerordentliche Qualität dieses Album bereits hatte und dass sich weitere Großtaten bereits zu diesem frühen Zeitpunkt in der Karriere von Genesis ankündigten. Und dieser Blick 45 Jahre in die Vergangenheit wurde von der Band Nursery Cryme mit aller Klasse und Raffinesse ausgeführt und das Album in seiner Gesamtheit entsprechend seinem Stellenwert musikalisch in großem Stile gefeiert.

Danach gab's zum Verschnaufen eine wohlverdiente Pause, aus der mit neuem Elan in den zweiten Teil dieses denkwürdigen Gigs gestartet wurde. Nach dem eher themenbezogenen ersten Teil folgten nun querbeet die großen, bekannten Klassiker der damaligen Zeit. Natürlich mit Epen wie Watcher Of The Skies, The Lamia, Firth Of Fifth, der Live-Version von I Know What I Like, Supper's Ready oder The Cinema Show. Eine Spielwiese nach Herzenslust für eine Band, die nicht nur die ausgefeilten Fertigkeiten an ihren Instrumenten vorzuweisen hat, sondern diese unvergleichliche Musik auch tief verinnerlicht hatte und alle Songs regelrecht auf der Bühne zelebrierte. Welch eine musikalische Offenbarung verbunden mit einer absolut authentischen Performance! Hut ab!

Nach einer stürmisch geforderten Zugabe mit Dance On A Volcano und Los Endos, konnte man auf der Bühne und vor der Bühne nur beglückte Gesichter sehen, die von ihrem Zeitreisetrip in die 70er noch nicht wieder auf der guten alten Erde angekommen waren. So wurden als Abschluss noch die "Teppichkriecher" hervorgeholt und das Publikum entschwebte danach beglückt in die kalte Mannheimer Nacht. Die ausgezeichnete Musikanlage im 7er Club, wie immer sensibel austariert und mit einem satten Sound von Jürgen ausgestattet, sorgte vor die perfekte Abrundung eines Abends, den alle Anwesenden noch lange in Erinnerung behalten werden.

Also ein mehr als gelungener Jahresabschluss 2016 für Nursery Cryme! Aber das neue Jahr fängt bereits sehr früh mit dem traditionellen Auftritt am 07.01.17 (Samstag) im Musiktheater Rex in Bensheim an. Man sieht sich ...

Hans-Jürgen
» 13.November 2016 um 02:10Uhr «
Hans-Jürgen
Ein Auftritt von Nursery Cryme im Mainzer M8 ist neben den musikalischen Highlights auch immer geprägt von einem enthusiastischen und fachkundigen Publikum vor Ort. So auch an diesem kalten Herbsttag, an dem der überschwängliche Applaus der zahlreichen Fans der Band einen warmherzigen Willkommensgruß bereitet hatte.

Insofern war eine sehr gute Basis gelegt für einen Auftritt, der mit der einen oder anderen Besonderheit aufwartete. Insbesondere die Setlist für diesen Abend enthielt ein paar Überraschungen und eher selten gespielte Songs und war bereits eindeutig ausgerichtet auf das anstehende Jubiläumsprojekt.

Neben dem selten gespielten Horizons bei Ralfs umjubeltem Soloauftritt, stach vor allen Dingen das faszinierende Kleinod For Absent Friends hervor, das auch im breit gefächerten Songspektrum der damaligen Genesis-Werke eine Sonderstellung einnimmt (mal abgesehen davon, dass es der erste Song mit Phil Collins an den lead vocals war). Ein kleiner, kurzer Song, der es durchaus verdient hätte, öfter in der Setlist berücksichtigt zu werden.

Der erste Teil des Abends war nach der obligatorischen Einleitung mit Watcher Of The Skies dominiert von einem längeren Set aus The Lamb Lies Down On Broadway und Songs aus dem namensgebenden Album „Nursery Cryme“. Eine Zusammenstellung, die eindrucksvoll demonstrierte, wie bunt gemischt das Frühwerk von Genesis angelegt war. Ein sehr abwechslungsreicher Einstieg in den Abend mit einem bewegenden The Musical Box als Abschluss!

Nach der Pause dann, wie gewohnt (und erhofft), die unverzichtbaren Klassiker. Aber auch hier gab es mit I Know What I Like in der langen Live-Version mit dem ausufernden Instrumentalteil einen überraschenden Beginn, der eher selten gespielt wird. Neben dem bereits erwähnten Horizons war noch ausreichend Zeit für Firth Of Fifth, Supper's Ready und das abschließende The Cinema Show, das mit dem wuchtigen Sound von Jürgen die Wände erzittern ließ. Da hat die ehemalige Lazarettband bewiesen, dass sie wieder in Saft und Kraft steht und für neue Großtaten bereit ist.

Die vehement geforderte Zugabe bestand aus dem regulären Abschlusstrack Dance On A Volcano / Los Endos einschließlich der Percussion-Duelle von Hannes und Stefan.

Ein rundum gelungener Abend, mit einer sehr interessanten Setlist und einer restlos überzeugenden Band, die bereits auf Betriebstemperatur für den Auftritt in 2 Wochen im 7er Club in Mannheim ist, bei dem zum 45. Geburtstag des Albums "Nursery Cryme" dieses komplett aufgeführt werden wird (incl. zwei bisher noch nie live gespielter Songs). Also ein weiteres Highlight in der mittlerweile langen Geschichte der Band und dieser Termin dürfte für jeden Fan ein absolutes MUSS darstellen. Also auf keinen Fall verpassen!

Na denn, ab nach Mannheim am 12.11.16!

Hans-Jürgen
» 30.Oktober 2016 um 01:44Uhr «
Maddin
Die etwas weitere Anreise aus Hessen hat sich voll gelohnt. Hab euch das erste Mal gesehen. Was ein genialer Drummer, was ein klasse Bassist, welch ein geiler Sänger,was ein Hammer Keyboarder und ein Weltklasse Gitarrist. You know what i like. Danke, danke danke.
» 02.Oktober 2016 um 02:45Uhr «
Jürgen
Bombastischer Abend einer bombastischen Band. Nur bitte beim nächsten Mal weniger Nebel. Würde gerne mal "Dancing with the moonlit knight" hören. Nochmal vielen Dank, freu mich schon auf den nächsten GIG im Mai im E-Werk.
» 02.Oktober 2016 um 02:32Uhr «
Dieter
Danke für einen fantastischen Abend. Carpet Crawler habe ich vermisst. Ripples und In the cage wäre gigantisch gewesen.
» 02.Oktober 2016 um 02:26Uhr «
Hans-Jürgen
Hält er oder hält er nicht?

Dies war die alles entscheidende Frage! Aber um was ging es eigentlich? Ging es um ein Elfmeterschießen beim Fußball und die Frage, ob der Torwart den entscheidenden Ball hält? Nein, es ging um den Knöchel der Nation - genauer, um den malträtierten Knöchel von Hannes am Schlagzeug von Nursery Cryme!

Nachdem Hannes bereits 2 Konzerte verletzungsbedingt absagen musste (er wurde allerdings mehr als würdig von seinem Vorgänger Erik vertreten), war die Frage, ob der betroffene rechte Knöchel nach knapp zwei Monaten einem Dauereinsatz von über 2,5 Stunden standhalten würde. Fazit: Ja, er hat! Glücklicherweise waren also die Befürchtungen diesbezüglich unbegründet. Hannes hat sich standhaft durch den Gig gekämpft und verdient für diese Leistung auf jeden Fall ein großes Sonderlob!

Aber auch die anderen Patienten der Band haben sich tapfer gehalten und es hat sich mal wieder bewahrheitet, dass ein Gig von Nursery Cryme nicht nur für die Fans ein außergewöhnliches Erlebnis ist, sondern auch Balsam auf die psychischen und physischen Wunden der Bandmitglieder ist: Heilung garantiert! Da stellt sich natürlich gleich die nächste Frage: Ist ein Gig von Nursery Cryme ab sofort verschreibungspflichtig?

Nun aber zu dem Geschehen auf der Bühne: Ungeprobt wurde dort ein Feuerwerk an Genesis-Klassikern dargeboten, das eigentlich keine Wünsche mehr offen ließ. Nach anfänglichen (und nachvollziehbaren) kleineren Unsicherheiten und technischen Problemen, wuchs die Band von Minute zu Minute wieder zu der hinlänglich bekannten Einheit zusammen, die aus dem üppig gefüllten Genesis-Fundus einen Treffer nach dem anderen hervorzauberte.

Zusammengehalten wurden die einzelnen Epen durch die launigen Geschichten von Stefan, der damit auch den Eindruck der Original-Shows aus den 70ern wieder aufleben ließ. Jürgen am Mischpult war wie immer der Garant für einen satten, aber auch differenzierten Sound, der auch oben auf der Empore noch sauber zu hören war.

Highlights des Abends waren für mich auf jeden Fall das verspielte The Lamia, mit seinem traumhaften Gitarrensolo am Ende, Firth Of Fifth mit den Soli von Donovan und Ralf und einmal mehr das unverwüstliche Meisterwerk Supper's Ready, das mit dem abschließenden markerschütternden Jerusalem-Schrei von Stefan ein Gänsehauterlebnis ohnegleichen war. Hier griffen die einzelnen kleinen Rädchen der fünf Bandmitglieder perfekt ineinander und schufen einen regelrechten musikalischen Sog, der alle in einem emotionalen Strudel mitriss. Ganz großes Kino! Danke an alle Beteiligten!

Nun gilt es auch die letzten Wehwehchen auszukurieren, so dass beim nächsten Auftritt am 29.10.16 im Liveclub M8 in Mainz die geballte (gesundheitliche) Power wieder zur Verfügung steht.

Hans-Jürgen
» 02.Oktober 2016 um 01:29Uhr «
Monika
Danke danke danke für diesen "bombastischen" Abend... Wahnsinn! Ihr seid sooo gut! Da kommen Emotionen hoch... sooo sooo geil gecovert! (Fast) jeder Ton hat auch heute im e werk wieder gestimmt! Deine Stimme -und was du da rein legst... puh... -ich war wieder hin und weg!- Wir sehen uns in 4 Wochen!! Erholt euch gut!! lg Moni. ...aber...den carpet crawler... den hab ich schon bisschen vermisst
» 02.Oktober 2016 um 00:39Uhr «
Dieter
Hallo Ralf, Stefan, Donovan, Michael und Eric.
Ich kann die Emotionen die sich meiner bemächtigen wenn ich an Freitag Abend denke nicht in Worte fassen. Ich weiss nicht was da passiert ist, aber es war ein gigantischer Abend. Was ihr da, stark angeschlagen, geleistet habt war unglaublich.
Ich danke euch !!
» 11.September 2016 um 21:26Uhr «
Hans-Jürgen
Auch das gibt es hin und wieder bei Nursery Cryme: Ein kurzfristig eingestreutes Engagement auf einer Privatveranstaltung!

Auf einem kleinen und versteckten Gelände mitten im Wald bei Wernersberg in der Südpfalz ist die derzeitige "Lazaretttruppe" angetreten, um die Herzen einiger Rock-Freunde in Verzückung zu bringen. Nachdem ich urlaubsbedingt den (verschobenen) Gig auf dem Lemberg leider verpasst habe, ergab sich nun die überraschende Möglichkeit, die gleiche Setlist und vor allen Dingen die gleiche Besetzung wie in Affalterbach in Augenschein zu nehmen. Nachdem Hannes noch nicht wieder einsatzfähig ist, war erneut Erik an den Fellen und mit Jürgen am Mischpult sozusagen die alte Mark II-Besetzung wieder am Start.

Ein idyllischer Platz, abgelegen in einem Waldstück, sommerliches Wetter mit angenehmen Temperaturen und eine Band, die eine Setlist mit Genesis-Klassikern vor ausgewiesenen Musikfans auf die Bühne zauberte: Was soll da schiefgehen?

Zwangsläufig war durch den Ausfall von Hannes und dem kurzfristigen Einspringen von Erik nicht viel Zeit um die alte Magie aus der Zeit von 2006 bis 2012 wieder herzustellen. Aber in Anbetracht der Umstände muss man den Hut vor der Leistung der Truppe ziehen! Was da in über 2,5 Stunden präsentiert wurde, ließ das Publikum dann doch erstaunen und wurde zu einem Triumpfzug durch die frühe Genesis-Geschichte.

Im ersten Teil des Abends wurde in den sternenklaren Himmel geschaut, arme Menschen aus ihren Häusern vertrieben, die Herkunft von Heracleum Mantegazziani erklärt, die Geschichte eines verwunschenen Bergsees erzählt, der Überfall der Dänen auf die Engländer aufbereitet, seltsame Begegnungen aus dem Untergrund von New York berichtet und schließlich sogar ein Geschwistermord thematisiert - und dies alles garniert von Stefan in seiner unnachahmlichen Art mit seinen launigen Einleitungen.

Im zweiten Teil wurde nach Robbery, Assault & Battery mit Afterglow an den unvergessenen Manni erinnert - ein sehr emotionaler Moment! Danach dann das who is who eines klassischen Genesis-Abends: Firth Of Fifth, ein geniales Musik-Epos, das von den extrem dynamischen Soli von Donovan und Ralf lebt und immer wieder fasziniert. Dann, ja klar, unvermeidlich: Supper's Ready! Pure Magie gepaart mit zerbrechlichen und zarten Passagen, die im Kontrast mit den kraftvollen und ausufernden Teilen stehen und Gänsehaut-Feeling während der "Apocalyse". Einfach zeitlos! Als Abschluss dann The Cinema Show, das mit einem Schlagzeuggewitter von Erik einen fulminanten Schlusspunkt setzte.

Fehlt noch etwas? Klar, die Zugabe mit Dance On A Volcano und Los Endos! Der obligatorische Abschluss dieses denkwürdigen Abends, der alle Anwesenden restlos überzeugte und für Standing Ovations sorgte.

Nursery Cryme hat erneut untermauert: Selbst ohne Proben und mit einem neuen (alten) Schlagzeuger gibt es niemand, der auch nur annähernd das Niveau der Truppe erreichen kann. Was insbesondere Erik (ohne Proben mit den anderen Jungs) gespielt hat, ist einfach unfassbar und nicht hoch genug zu bewerten. Der kompletten Band incl. Jürgen, der einen ungemein kraftvollen Sound kredenzt hat, kann man nur gratulieren zu einem Auftritt der Extraklasse.

Ein herzlicher Dank gilt natürlich auch Dieter und seinen Helfern, die mit diesem Abend für ein ganz besonderes Event gesorgt haben, über das noch lange gesprochen wird.

Nun geht der Blick in Richtung Nierstein, wo die Band am 01.10.16 im Alten E-Werk auftreten wird. Man darf gespannt sein ...

Hans-Jürgen
» 10.September 2016 um 03:19Uhr «
Hendrik
7 Eichen - es war wieder ein klasse Konzert auch mit der "Lazaretttruppe" jederzeit und immer gerne gesehen. Einfach großartig. Auch der "Ersatzmann" Erik hat tolles geleistet.
Grüßle aus dem wilden Süden. Hendrik
» 26.August 2016 um 16:34Uhr «
Alex
Hallo Band,

Ihr habt so ein tolles Alert System für eure Konzerttermine auf eurer Homepage. Dieses Alarm hättet ihr am 2.7. morgens mal betätigen sollen. Dann wäre ich nicht 150 km auf die 7 Eichen gefahren, um dort erst zu erfahren, dass das Konzert abgesagt wurde. Na ja, dafür musste später Italien dran glauben... LG. Alex
» 16.Juli 2016 um 09:28Uhr «
Dieter
Ich konnte gestern aus familiären Gründen leider nicht nach KL kommen, bin mir aber sicher dass ich was verpasst habe. Grüsse an NC !!
» 17.April 2016 um 11:15Uhr «
Hans-Jürgen
Rückkehr nach Siegelbach!

Auch gerade mal sieben Monate nach dem ersten Auftritt von Nursery Cryme in der Feiermaus in Kaiserslautern-Siegelbach gab es leider bei der Neuauflage erneut einen überschaubaren Publikumszuspruch. Waren es im September die Konkurrenz des Altstadtfests in Landstuhl und eines FCK-Spiels, waren die Gründe für das heutige (teilweise) Desinteresse schwerer auszumachen. Da kommt mir gleich das Sprichwort "der Prophet gilt nichts im eigenen Land" in den Sinn. Verschmähen die Lautrer ihre profilierteste Band? Das mag man in Anbetracht der Qualität der Band und der ausverkauften Gigs von Nursery Cryme im Kasino der Kammgarn kaum glauben ...

Trotz dieser Umstände muss man der Band aber bestätigen, dass sie den Auftritt vor diesem "erlauchten Kreis" professionell ohne Zögern angegangen ist. Innerhalb kürzester Zeit übertrug sich die Magie der Musik von der Band auf die Zuhörer und sorgte für dieses angenehme Wohlgefühl im Kosmos der alten Klassiker.

Natürlich gab es einen Querschnitt durch die Frühphase von Genesis zu bestaunen und das Publikum goutierte jeden Song mit sichtlichem Vergnügen und frenetischen Beifall. Speziell die kleinen Perlen Seven Stones und Can-Utility And The Coastliners passten sich im ersten Teil des Abends wunderbar in den intimen Rahmen des Konzerts ein. Geschickt in die Setlist eingebaut, kletterte die Band danach mit The Lamia und The Musical Box zu dem abschließenden Höhepunkt vor der Pause.

Im zweiten Teil sorgte insbesondere Firth Of Fifth (mal wieder) für Gänsehaut, als die explosiven Soli im Verlauf des Songs Mark und Bein erschüttern ließen. Welch eine grandiose Performance von Nursery Cryme auf der ungewöhnlichen (Sofa)Bühne!

Zentrum des Abends und eigentlich Zentrum jeden Auftritts ist und bleibt einfach Supper's Ready! Welch ein Werk, das selbst in den kleinsten Details von den Jungs werkgetreu wiederbelebt wurde und bei mir jedes Mal für wohlige Schauer sorgt. Ein Epos, das die gesamte Palette der musikalischen Gefühle bedient und durch seine perfekte Darbietung wie ein riesiger Fels in der Brandung steht und mit seinem Gipfel jenseits der Wolkendecke einsam auf Werke anderer Bands unter ihm blickt, die ebenfalls dieses Niveau erreichen wollen, aber letztlich im direkten Vergleich kläglich scheitern müssen.

Als Schlusspunkt im wahrsten Sinne des Wortes zelebrierte die Band im Rahmen der Zugabe ein fulminantes Los Endos mit einem mittlerweile standardmäßigen Percussion-Duell von Hannes und Stefan, das mit Sonderapplaus quittiert wurde. Auch hier durfte die gesamte Band nochmals brillieren und eine letzte musikalische Breitseite, wie immer prächtig ausgesteuert von Jürgen, Richtung Publikum schleudern. Ein Abschluss mit Donnerschlag!

Für mich bleibt als Fazit ein wirklich rundum überzeugender Auftritt von Nursery Cryme und das Gefühl, dass einige "Eingeborene" heute wirklich etwas versäumt haben ...

Nun gilt es die Zeitspanne bis zum 02.07.16 zu überbrücken, wenn der nächste Gig auf dem Lemberg in Affalterbach während der Fußball-EM ansteht. Wegen der (möglichen) Beteiligung der deutschen Mannschaft im Viertelfinale gibt es derzeit noch 2 unterschiedliche Anfangszeiten für den Auftritt.

Hans-Jürgen
» 17.April 2016 um 00:41Uhr «
Hans-Joachim
Hans-Joachim Schulze Danke für das SUPER TOLLE KONZERT von euch im Kolpinghaus. Ich hoffe das Ihr im Herbst noch mal nach Korbach oder Brilon kommt und vielleicht ein Unplugged Konzert gebt. Ganz viele Grüße an euch.
» 26.März 2016 um 09:48Uhr «
Stefan
Wieder ein schöner Abend mit Nursery Cryme, diesmal in der Kulisse Pirmasens. Schön auch, weil nie das gleiche Programm abgespult wird und sich somit auch ein regelmäßiger Besuch der Konzerte lohnt.
Da hat sich die Anfahrt aus dem fernen Ausland (Saarland ) doch wieder gelohnt........
Danke für 3 tolle Stunden !!!
» 22.März 2016 um 10:35Uhr «
Hans-Jürgen
Heute machte die Nursery Cryme Tour mal wieder einen Boxenstopp in Heimatnähe: Nach einer relativ kurzen Anfahrt war die Kulisse in Pirmasens erneut Schauplatz des Geschehens.

Überrascht wurden die gespannt wartenden Fans (neben dem "unaccompanied keyboard solo from Tony Banks" durch eine ungewöhnliche Variante bei der Eröffnung des Gigs: Die Band bot zum Einstieg eine bunte Palette von Songs aus dem The Lamb Lies Down On Broadway-Zyklus an, die auch musikalisch breit gefächert die unterschiedlichen Spielarten der frühen Genesis exemplarisch aufzeigte. Die Musik wechselte im schnellen Rhythmus zwischen ausufernden Keyboardteppichen, fein zisilierten Soundgebilden, stampfenden Heavy Rock-Anteilen, orchestralen Soundgemälden, verschmitzten kleinen Songideen und epochalen Hooklines. Das Ganze gekrönt durch den einfühlsamen Gesang von Stefan, der jeder der unterschiedlichen Passagen die richtige individuelle Note verpasste. Leider wurde dieses Set durch einen technischen Defekt für einige Minuten unterbrochen, was aber der Qualität der Darbeitung keinen Abbruch tat.

Nach dem kleinen Juwel Can-Utility And The Coastliners und dem unverwüstlichen The Fountain Of Salmacis ging's mit einem Kracher in die Pause: The Musical Box passte als Abschlusssong wie die berühmte Faust auf's Auge! Ein sehr emotionaler Song, der auch durch seine musikalische Vielfalt zu gefallen wusste und durch den ständigen Dynamikwechsel fasziniert hat. Danach durfte die Band unter frenetischem Jubel ihre Kräfte sammeln und bündeln für einen beindruckenden zweiten Teil.

Der erste (aber nicht letzte) Ausflug in die Welt von A Trick Of The Tail, das in diesem Jahr seinen 40. Geburtstag feiert, wurde gleich nach der Pause unternommen: Robbery, Assault & Battery mit dem von Donovan sicher beherschten "unplayable keyboard solo".

Danach ging's dann Schlag auf Schlag! Im Drehbuch des Abends wurde das Kapitel "Unverzichtbar" aufgeschlagen. Da gibt es bei Genesis natürlich mehrere Kandidaten! Zunächst wurde Firth Of Fifth zelebriert - das ist durchaus das richtige Verb um der intensiven, bis ins Mark vordringenden Performance den richtigen Namen zu geben. Keyboard- und Gitarrensoli und der gezielte Einsatz der Bass Pedals sorgten für wohlige Schauer bei den Zuhörern. Welch ein unvergleichlicher Song und welche glanzvolle und gleichzeitig respektvolle Interpretation!

Ja und dann war's soweit: 25 Minuten Supper's Ready! Ebenfalls unverzichtbar und eine furiose Achterbahnfahrt der Gefühle! Ein Monument, das wie ein Puzzle aus vielen Einzelteilen besteht, die auch für sich alleine überzeugen können, aber in ihrer Gesamtheit etwas Majestätisches ausstrahlen: Die unbestrittene Krone des Songwritings von Genesis!

Das abschließende The Cinema Show mit dem langen Instrumentalteil am Ende beschloss einen Abend der Extraklase! Lang anhaltende Ovationen forderten weitere Glanztaten der Musiker. Diese ließen sich nicht lange bitten und mit einem wie immer sehr akzentuierten und klaren Sound von Jürgen ging's nun an das große Finale mit Dance On A Volcano und Los Endos. Auch hier gab es eine Demonstration des fein abgestimmten Timings und der handwerklichen Fertigkeiten innerhalb der Band zu bestaunen. Die überbordende Energie war im Raum fast greifbar.

Dass die Band aus dem Stand auch improvisieren kann, erlebte man bei der nicht geplanten Zugabe von I Know What I Like, die mit dem finalen Akkord den Schlusspunkt unter einen Abend setzte, der dank Nursery Cryme keine, aber wirklich gar keine musikalische Frage mehr offen ließ!

Dass es mit der Anreise noch kürzer als Pirmaens geht, wird dann am 16.04.16 (Samstag) in der Feiermaus in Kaiserslautern-Siegelbach nachgewiesen werden. Wir sehen uns ...

Hans-Jürgen
» 19.März 2016 um 02:07Uhr «
Hans-Jürgen
Danke Donovan, dass die Musikwelt neben dem "unaccompanied bass pedal solo from Michael Rutherford" nun auch das "unaccompanied keyboard solo from Tony Banks" kennengelernt hat.
» 19.März 2016 um 01:37Uhr «
Uwe
Bei Nursery Cryme merkt man den Spass und die Leidenschaft für die Musik mit jeder Note.
Genesis so brilliant zu covern - genial ! Das hebt sich wohltuend ab von dem Einheitsbrei der heutzutage aus den Radios plätschert.
Und erinnert so ganz nebenbei noch an gute ( alte ) Zeiten. Wann immer ihr wieder in unserer Gegend seit bin ich dabei !
Klasse das jemand wie Wilhelm es schafft solch eine tolle Band hier her zu holen.

Greetz : Uwe
» 09.März 2016 um 21:38Uhr «
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